Etappe 38a (Bätzing) bzw V 45 (Kürschner)

38a (San Martino - Elva Serre - Colle Biocca in Gegenrichtung)

In San Martino Superiore am oberen Ortsausgang Weg unklar; wir sind links die Straße hoch, bis der Wanderweg kreuzt; es gibt aber einen Wanderweg; dazu muss man rechts kurz die Straße hinuntergehen und dann links auf Wanderweg abbiegen, gelber Strich des P.O. als Markierung. Diesem Weg folgen, der die Straße nach Elva mehrfach quert, Wegführung eindeutig. Am Colle S. Giovanne GTA Zeichen auf dem Boden rechts der Kapelle, den breiten Weg hinunter nach Elva,

Von Elva der Beschilderung zum Colle Biocca folgen. Steil aus dem Dorf hinauf (auf dem Weg Bauarbeiten). Dann zu einer Kreuzung, an der wieder ein Wegweiser zum Colle steht, es fehlen aber weitere Markierungen. Genau der angezeigten Richtung des Wegweisers folgen in einen breiten Waldweg; nach einigen Hundert Metern kommt wieder eine Markierung. Die Weg führt dann auf eine Weide. Der freilaufende Stier zwingt evt. zur großzügigen „Umgehung“. Die Markierungen fehlen völlig. Am Ende der Weide an einer Kreuzung weiter gerade aus - eine frische rot/gelbe Markierung auf einen Stein nach rechts ignorieren! - der Weg zieht hangparallel durch eine Wiese nach oben, es kommen dann auch wieder sporadisch Markierungen. Er erreicht eine Schotterpiste, die kurz aufwärts begangen und schon bald wieder verlassen wird, weiter durch eine Wiese bis zum Colle Biocca.

Steig U 24 von Colle Biocca zum Rif. Melezè (Kürschner Variante bei V 45)

im Colle Biocca ist das Rif Melezè ausgeschildert, Zeitangabe 2.15 h. Das ist für Bergwanderer mit Gepäck illusorisch, 3-3,5 h sind anzusetzen.

Vom Colle an den Fuß des Pelvo d’Elva (Foto Bätzing S. 146) bis dahin einfach (T 2), bei ca. 2600 m knickt der Weg zunächst kurz nach Norden und quert dann Richtung Westen die Nordabstürze des Pelvo d’Elva. Der Steig ist erst sehr schmal und stellenweise abgerutscht, dann müssen Blockfelder gequert werden. Auch hier ist der Steig durch Rutschungen immer wieder einmal kurz unterbrochen, dann fehlen die Markierungen (auf Steinmänner achten!) und es muss über grobe Blöcke gestiegen werden, überwiegend ist aber ein brauchbarer Steig vorhanden. Am Bric Rotund ein letztes Mal weglos über große Blöcke hangparallel, dann geht es an den Abstieg, der im Weideland auch nicht immer klar erkennbar ist, aber gut markiert ist. Insgesamt ist dieser Steig mit T3+ zu bewerten, da immer wieder kurze weglose Passagen im groben Blockgestein zu meistern sind. Die Absturzgefahr ist eher gering, aber im Blockgestein ist Trittsicherheit und Orientierungssinn erforderlich. Nicht bei Nässe oder Nebel! Landschaftlich sehr schön und ziemlich einsam… Erreicht man zum Schluss die Straße im Bellino - Tal, dann nach ca 10 Min nach links bergauf zum Rifugio.