Am 23.7. sind wir von Susa aus gestartet und teilen hier unsere Erfahrungen.
Rifugio Casa Assietta, Änderung gegenüber Bätzing Auflage 8: Das Rifugio heißt jetzt Jack Canali, Telefon 0122 456 329. WhatsApp ±39 375629 1465. E-Mail rifugioassiettajackcanali@gmail.com
Usseaux: Der Posto Tappa in Usseaux existiert nicht mehr. Es gibt das Bed and Breakfast La Maison in Balboutet (Tel. 3400741419), das aber zu dem Zeitpunkt geschlossen hatte. Wir sind im Hotel Petit Fenestrelle untergekommen (es fährt ein Bus von Usseaux nach Fenestrelle, einsehbar in der App Moovit.
In Usseaux gibt es das Hotel La Placette, wir waren am 20./21. Juni 25 da (info@laplacette.it). Eigentlich war noch geschlossen, man bot uns aber eine perfekte Wohnung mit zwei Schlafzimmern und gefülltem Kühlschrank zum selber Kochen an. Das reichhaltige Frühstück wurde im sonst geschlossenen Restaurant serviert. Sehr empfehlenswert.
Für den Bus bis Torino gibt’s auch die App „Arriva“, inkl. Ticketkauf.
San Colombano: Hier gibt es jetzt wohl einen Posto Tappa. Wir haben es nicht ausprobiert, aber ein neu aussehendes Schild mit Telefonnummern an einem Gebäude gesehen: 3477816008 und 3331256634.
Weg nach Eclause: Anders als eine Wandererin vor einiger Zeit schrieb, war der Weg inzwischen repariert, gut gepflegt und gemäht.
Salbertrand: Im B&B L’Mai gibt es nichts zu essen, aber eine Küche zum Selbstkochen, und es gibt am Ortsrand La Bottega, einen kleinen Laden, der auch fertiges Essen zum Aufwärmen verkauft und wo man an manchen Wochentagen abends essen kann. Und man kann in 7 Minuten mit dem Zug nach Oulx fahren, wo es Supermärkte und Restaurants gibt.
Gran Bosco di Salbertrand: Der Hüttenwirt des Jack Canali erzählte, dass der Wanderweg im August gesperrt wird, wegen der Migration geschützter Vögel. Auf der Website des Naturparks habe ich dazu allerdings nichts gefunden.
Fenestrelle: Sind im "Le Petit Fenestrelle"untergekommen, aber Obacht, das ist kein normales Hotel, sondern eine Agentur, die Zimmer und Appartements in der Umgebung vermittelt. Check-in ist in Fenestrelle, aber die Unterkünfte können auch in anderen Orten sein. Daher vorher checken! Sonst alles prima in unserem Apartment in Pourrières, das mit dem Bus von Fenestrelle zu erreichen ist.u
Hi, wen es interessiert: das wird der Monellregenpfeifer ( Piviere tortolino) sein. Ein geschützter Vogel, der tatächlich auf seinem Zug Richtung Süden dort rastet. Viel Spaß noch
Danke für die Infos, besonders über die Salbertrand-Variante. Ich komme hoffentlich in der zweiten Septemberwoche nach Susa, daher interessiert mich besonders die Sperrzone für die Vögel. Ich habe dazu folgende Nachricht von 2023 gefunden, wonach in dem Jahr vom 20.8. bis 15.9. die Zone in der Gegend des Rifugio Casa Assietta Jack Canali gesperrt wurde. Vermutlich ist die Sperrung auch dieses Jahr bis Mitte September? Aktuelle Meldungen konnte ich leider nicht finden.
Super, danke euch allen. Und hier geht es nun weiter mit dem Erfahrungsbericht.
Pourrières (Nähe Usseaux und Fenestrelle): Sehr leckeres Restaurant im Ort!
Pourrières über Laux und Volle Alberghian nach Foresteria Massello: keine besonderen Vorkommnisse, In der Foresteria wird Englisch gesprochen und sie holen gerne von Balsiglia ab.
Foresteria Massello über Rodoretto nach Ghigo di Prali: Der Posto Tappa in Rodoretto existiert möglicherweise nicht mehr. Jedenfalls ging nie jemand ans Telefon, und als wir durch den Ort kamen, sah die Osteria verlassen aus.
Ghigo di Prali nach Villanova: Wir sind mit der Seilbahn gefahren und den Bogen über die Seenplatte zum Vollen Giulian gelaufen. Fand ich landschaftlich sehr reizvoll.
Villanova: Die Unterkunft ist sehr einfach, aber die Trattoria total gemütlich und die Wirtin so herzlich und nett, dass es ein super netter Abend war. Achtung, aktuell (28.7.) gibt es im Ort ein Problem mit belastetem Trinkwasser. Wasser aus Brunnen und der Leitung kann man nicht trinken. Die Trattoria verkauft Wasser in Flaschen.
Villanova über colle Baracun zum Refugium Barbara Lowrie: Sehr nett fanden wir den Giardino Botanic Alpino, wo uns eine nette Freiwillige herumgeführt hat. Das Rifugio Barant wird gerade renoviert, soll aber angeblich noch dieses Jahr wieder öffnen.
Umgebung Monviso: Es kann freitags und samstags schwierig sein, Unterkünfte zu finden. Wie haben es zwei Tage im Voraus versucht und nur mit viel Glück und der Hilfe der netten Wirtin im Barbara Lowrie, die ihre Kolleg*innen durchtelefoniert hat, einen Platz im Refuge Viso gefunden. Wie mussten unsere Route ändern und den Monviso im Westen statt im Osten umgehen. Hat sich im Nachhinein absolut gelohnt, viele Steinböcke auf wenigen Metern Abstand, und der Buco di Viso ist beeindruckend. Aber wer sichergehen will, am Wochenende einen Schlafplatz zu finden, sollte wahrscheinlich früher buchen. Die Gegend war sehr voll mit zahlreichen Wandergruppen.
Rifugio Grongios Martre: Sehr zu empfehlen als Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Maddalena und Chiesa Bellino. Ist eigentlich kein Refugio, sondern eine kleine Pension mit vier Zimmern. Wunderschôn renoviertes altes Haus, geschmackvolle Zimmer, gemütliches Kaminzimmer, total herzliches Betreiberpaar und herausragendes Essen.
Maddalena: Im Ort gibt es einen kleinen Souvenir- und Lebensmittelladen, und daneben eine Bäckerei, wo man Warennummern ziehen muss! Dauert ziemlich lange, ist aber lecker.
Chiesa (Bellino): Keine besonderen Vorkommnisse.
Abstieg vom Colle Bicocca nach Elva: Achtung, der Abzweig von der Alpstraße auf ca. 2050 m Höhe ist leicht zu übersehen. Einstieg ist etwas zugewachsen, kein Wegweiser und nur eine unscheinbare Markierung an einem Pfosten. Wir haben uns verfranst…
Elva: Das Museum der Haarsammler fanden wir sehr sehenswert. Es hat im Juli und August täglich geöffnet.
San Martino inferiore: Wunderbarer Ort z.B. auch für einen Pausentag. Wunderschöne Gärten, Terrassen, Bibliothek, Meditationsraum. Schlafsaal hell und freundlich mit tollem großem Fenster.
San Martino Inferiore nach Celle di Macra: keine besonderen Vorkommnisse
Celle di Macra: Der von der Locanda Maraman betreute Posto Tappa der Gemeinde existiert nicht mehr. Wir sind im La Cusino untergekommen:
Etappe Celle di Macra - San Magno: Sind sie bei Nebel gegangen, ging gut. Weg überall deutlich sichtbar, die (wenigen) Abzweigungen und Kurven gut markiert. GPS war nicht einmal nötig. Nur zwischen Bassa di Narbona und Colle Crocetta gibt es eine Passage (max. 200 m) durch eine hohe Wiese, die vielleicht Orientierungsprobleme bereitet, wenn der Weg nicht so gut gemäht ist wie er war. Leider die tolle Aussicht nicht erlebt, dafür leckere Heidelbeeren am Weg.
San Magno: Den Posto Tappa im Santuario gibt es nicht mehr. Es gibt jetzt ca. 200 m entfernt das Rifugio Maraman. Contatti
Etappe San Magno - Sambuco: landschaftlich besonders abwechslungsreich, wenn man früh losgeht, ist auch die Straße nicht so bekannt. Albergo Della Pace in Sambuco ist sehr schön und komfortabel. Sonst keine weiteren Vorkommnisse.
Etappe Sambuco - Strepeis: Das letzte Stück vor der Caserma ist ausgesprochen steil (bis zu 40%) und südexponiert, kann in der Mittagshitze anstrengend sein. Posto Tappa in Strepeis sehr einfach (Hütte mit Schlafsaal für ca. 12 Leute im EG, weitere 6 unter dem Dach, hellhörig und unter dem Dach heiß), dafür preisgünstig (Halbpension ca. 55 Eur) und Essen gut.
Etappe Strepeis - Sant’Anna: Das letzte Stück vom Passo Bravaria nach St. Anna verläuft nicht wirklich, wie bei Bätzing beschrieben, höhenparallel. Es ist landschaftlich sehr reizvoll (weiter Blick ins Tal), aber neben höhenparallelen Abschnitten auch viel Auf und Ab, teilweise steil und geröllig.
Hallo, bei… „Posto Tappa und Osteria in Rodoretto“… ist wohl das " La Miando" in Salsa di Pinerolo im OT Didiero gemeint oder?
Beides gehoert zusammen und wird von Pierluigi betrieben, ist geoeffnet!
Ich habe übrigens den Wirt vom Casa Assietta Jack Canali angeschrieben und nach dem Vogelschutzgebiet gefragt. Er schreibt, dass der GTA nicht durch das Sperrgebiet führt, und offen sein wird.